Forschung

Die Schwerpunkte der Forschung des Faches Medienwissenschaft liegen in der Theorie und Geschichte der audiovisuellen und digitalen Medien, im Verhältnis von Medien und Geschichte, in der Analyse von Medienkulturen, Medien und kulturellen Identitäten, Mythen und Medien, Intermedialität, Erzählformen im Kino, Postmodernen Medientheorien sowie Computerspielen und ihren Anwendungsformen. Dabei liegt ein besonderes Augenmerk in der Simulation der medialen Praxis sowie ihren theoretischen Rückbezügen und Wechselwirkungen.​

ForschungChristen

PROF. CHRISTEN

Akkordeon Inhalt

Die Forschungsschwerpunkte der Professur für Medienwissenschaft liegen in den Bereichen Film,  Fotografie und Zirkus.

Kosmopolitismus und Kino (bis 2020 gemeinsam mit Dr. Kathrin Rothemund), Kosmopolitismus und Afropolitismus (mit Prof. Dr. Clarissa Vierke) sowie die Geschichte, Ästhetik und Pragmatik des Filmmanifests (gemeinsam mit Adriane Meusch M.A. sowie Prof. Dr. Bernhard Groß und Tilman Schumacher).

PROF. HANKE

Projekt: Colonial Body Archives – A Media Studies Approach (2019-2021) im Exzellenzcluster Africa multiple: Reconfiguring Africa Studies (EXC 2052), Research Section Knowledges

Interdisziplinärer Forschungsverbund im Rahmen des Emerging Field „Kulturbegegnungen und transkulturelle Prozesse“, der sich mit den Praktiken der Spekulation in verschiedenen kulturellen Feldern beschäftigt. Aktuelle Publikation (Open Access): Cortiel, Jeanne; Hanke, Christine; Hutta, Jan Simon; Milburn, Colin: Practices of Speculation: Figurating – Modeling – Embodying. Bielefeld: Transcript 2020, Open Access: https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-4751-8/practices-of-speculation/

 

Forschungen und Publikationen zu einer Epistemologie des Bildlichen in Naturwissenschaften, Populärkultur und Kunst. Das Vorhaben einer Medientheorie des Bildes zielt auf ein grundlegendes Verständnis von Funktionsweisen und Einsatz von Bildern in digitalen Kulturen. In methodologischer Hinsicht unternimmt das Vorhaben Verbindungen von Medientheorie und Science&Technology Studies, theoretische Verknüpfungen von Film- und Bildtheorie, sowie die Entwicklung einer Perspektive auf medientheoretische Potentiale künstlerischer Praktiken.

Aktuelle Publikation:  Christine Hanke: Bildwissenschaften und Filmtheorie. In: Handbuch Filmtheorie (Hrsg. von Bernhard Groß und Thomas Morsch). Wiesbaden 2021.

In diesem Forschungsfeld werden symmetrisch und aus interdisziplinärer Perspektive Datenbanken, Netzwerke und Infrastrukturen als die neuen ‚Medienkulturen‘ im digitalen Zeitalter untersucht. Berücksichtigt werden Netzwerke unterschiedlicher gesellschaftlicher Bereichen, die jedoch alle auf der Basis komplexer Datenarchive, -netzwerke und ‑infrastrukturen inter- bzw. transnational agierenden: Social Networks, Projekte der Digital Humanities, Internetarchive und Video-On-Demand-Plattformen, aber auch die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung (Schufa), Vorratsdatenspeicherung, europäische Grenzsicherungssysteme und Finanzmarkt, sowie Datenbanken aktueller Biowissenschaften, Epidemiologie, Umweltwissenschaften und Klimafolgenforschung.

Dieser Forschungsschwerpunkt beschäftigt sich mit neuen Formen politischer und ästhetischer Intervention im digitalen Zeitalter. Am Beispiel politischer Protestformen in der Türkei werden die ‚viralen‘ Effekte und Versammlungsformen digitaler  Netzwerke und medienästhetischer Praktiken in den gegenwärtigen weltweiten Protestbewegungen untersucht. Neben medientheoretischen Überlegungen zum Verhältnis von Medium – Medialität – Störung geht es um eine Analyse, Sichtung und Diskussion verschiedener Strategien, wie gegen und mit Medien widerständige Praktiken artikuliert werden. Neben dem Aufbau alternativer Strukturen via Social Media und Alternativmedien werden in den verschiedenen Protestformen konkrete medienästhetische Praktiken im Spannungsfeld von Politik und Kunst beobachtbar. Von hier aus gilt es kultur- und medienwissenschaftliche Erkenntnisse über neue Formen von ‚agency‘ und deren mediale Vermittlung in globalisierten Welten zu gewinnen, und diese mit den gesellschaftlichen und politischen Verhältnissen in Beziehung zu setzen.

Bild Hanke Forschung

PROF. RITZER

Erforscht werden Medien in vergleichender und grenzüberschreitender Perspektive, um zu allgemeingültigen und theoriefähigen Modellen unterschiedlicher medialer und kultureller Kontexte zu gelangen.

Erforscht werden Wahrnehmung und Subjektivierung als Prozesse geteilter Kräfteverhältnisse und Affizierungen.

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