Veranstaltungen:

 

05.12.2018 Games Industry: Flowerleben

09.01.2010 Games Industry: Gaming Technologien bei BMW

16.01.2019 Games Industry: VR

23.01.2019 Games Industry: Producing

Alle Infos und weitere Veranstaltungen der Spielkultur gibt’s hier

 

Hervorgehobener Beitrag

Workshop: Escape-Rooms

In einem vierstündigen Workshop haben der Interaction Designer John Moss und der Game Designer Luca Indolfo mit Studierenden den Designprozess von Escape-Rooms simuliert. Sie zeigten Methoden zur Strukturierung des Designprozesses und Visualisierung von Ideen und Spielverläufen auf und übten diese in Arbeitsphasen gemeinsam mit den Studierenden ein.

Viele der teilnehmenden Studierenden planen selber einen Escape-Room umzusetzen und konnten so während der Gruppenarbeitsphasen an dessen Konzept weiterarbeiten und die beiden Workshopleiter mit Fragen löchern, die diese auf Grundlage ihrer Praxiserfahrung kompetent beantworten konnten. Einer der Ratschläge, der sich auch auf das Designen von Computerspielen übertragen lässt: nicht an der ersten Idee festhalten und vor allem beim Rästeldesign viele Ideen wegschmeißen, ausprobieren, testen und iterierend überarbeiten.

John und Luca haben außerdem einen Vortrag im Rahmen der Games Industry-Reihe gehalten, in dem sie von ihrer Arbeit berichten und der hier nachgehört werden kann.

Exkursion ins Deutsche Spielearchiv und Spielzeugmuseum Nürnberg

Ganz im Zeichen des analogen Spiels stand die Exkursion nach Nürnberg am 15. Juli 2018. Studierende besuchten das Deutsche Spielearchiv, welches zunächst auf Grund seiner Unterbringung in der ehemaligen Stadtbibliothek auffiel. Der zum Teil erhaltene Rennaissance-Bau wurde in den 1950er Jahren umgebaut und als Stadtbibliothek genutzt. Deren Scharm längst vergangener Zeit ist noch immer im alten Lesesaal zu spüren, in dem heute einige ältere Spiele ausgestellt werden. Der Rest der Sammlung, die etwa 30.000 Gesellschaftsspiele umfasst, lagert gut sortiert in den Bücherregalen des Depots, in das die Studierenden einen Blick werfen durften.

Im Zentrum des Besuchs stand allerdings die Sichtung von aktuellen Brett- und Kartenspielen zu den Themen Monster und Rätsel, denn mit dem Monströsen beschäftigen sich die Studierenden der Medienwissenschaft dieses Semester in verschiedenen Seminaren und Vorlesungen. Für die studentischen Spieleforscher war es außerdem besonders nützlich, dass die Gesellschaftsspiele gleich vor Ort gespielt werden konnten, denn Spiele erschließen sich erst durch Spielen.

Im Anschluss besuchte die Gruppe noch die Dauerausstellung des Spielzeugmuseums. Ausgestellt werden dort Spielzeuge der letzten 200 Jahre von Puppenhäusern und Zinnfiguren bis Baukästen und Tamagotchi. Die Studierenden bekamen so einen Einblick in die Veränderung des kindlichen Spiels und von Erziehungsvorstellungen seit dem 19. Jahrhundert.

Workshop: Privacy by Design in Computerspielen

Gemeinsam mit dem Zentrum Digitalisierung.Bayern und der Travian Games GmbH hat das Games Innovation Lab der Uni Bayreuth am 08. Juni 2018 einen Workshop zu Privacy by Design in Computerspielen angeboten. Es ging darum, was es mit dem Begriff Privacy by Design auf sich hat, welche datenschutzrechtlichen Grundlagen bei der Spieleentwicklung wichtig sind, wie eine renommierte Spieleschmiede Privacy von Anfang an in ihre Spiele einbaut.

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