CV · FORSCHUNG · VORTRÄGE · VERÖFFENTLICHUNGEN · GASTPROFESSUREN


MEDIENBEGNUNGEN ODER WEGE ZU EINER INTEGRATIVEN TECHNIK-, KULTUR- UND SOZIALGESCHICHTE DER MEDIEN
In diesem Projekt, das sowohl eine theoretische als auch eine historische Dimension umfasst, steht die Rekonstruktion der Interaktionen zwischen verschiedenen audiovisuellen Medien und Dispositiven (Film, Fernsehen, digitale Medien …) und zwischen deren €šProduktionen’ zentral. Die Forschungen zu einer integrativen Mediengeschichte befassen sich mit den historischen Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Medien und deren Einfluss auf den Funktionswandel einzelner Medien und Gattungen in spezifischen sozialen und historischen Kontexten. Im Zentrum dieser Mediengeschichte steht die Rekonstruktion intermedialer Prozesse und deren Auswirkungen auf unseren Medien-Alltag. Das Forschungsprojekt einer integrativen Mediengeschichte findet im Rahmen eines internationalen Netzwerkes (Sorbonne, CRI-Université de Montréal, University of Exeter u.a.) statt. Im April 2005 wurde an der Universität Bayreuth vom Fach Medienwissenschaft in Kooperation mit dem C.R.I. der internationale Kongress Medienbegegnungen, Media Encounters, Rencontres des Médias organisiert. Die Tagungsakten sind im Druck und erscheinen in Kürze in der wissenschaftlichen Reihe Film und Medien in der Diskussion (Nodus, Münster).

PROJEKTLEITUNG (AN DER UNIVERSITÄT BAYREUTH)
Jürgen E. Müller

FÖRDERNDE INSTITUTIONEN
Logistische Unterstützung durch das C.R.I. (Centre de Recherche sur l’Intermédialité, Université de Montréal)

PROJEKTLAUFZEIT
2004-2010

___________________

GESCHICHTE(N) IN DEN AUDIOVISUELLEN MEDIEN
Film und Fernsehen haben entscheidenden Anteil am Zustandekommen von Geschichte(n) und an der Ausformung von sozialen Identitäten in unseren westlichen Gesellschaften. Die Untersuchung der Re-Präsentation und Konstruktion von Geschichtsbildern und deren soziale Funktionen bildet den erkenntnisleitenden Schwerpunkt dieses Forschungsprojekts. Vor dem theoretischen Hintergrund von New Historicism und Semiohistorie wird analysiert, in welcher Form und mit welchen möglichen oder realisierten Funktionen Geschichts-Bilder in unseren zeitgenössischen audiovisuellen Medien zirkulieren. Das Projekt findet in Kooperation mit dem internationalen Forschungsnetzwerk New Methods in History, mit Kollegen an der Sorbonne sowie der Forschergruppe SIGMA an der Universität Salzburg statt. Kooperationen mit Kolleginnen und Kollegen der Geschichtswissenschaft der Universität Bayreuth sind in Planung.

PROJEKTLEITUNG (AN DER UNIVERSITÄT BAYREUTH)
Jürgen E. Müller

FÖRDERNDE INSTITUTIONEN

PROJEKTLAUFZEIT
2004-2010

___________________

MEDIEN UND INTERKULTURELLE PROZESSE
Audiovisuelle und digitale Medien fungieren als kommunikative Basis gemeinschaftlicher Kulturerfahrung, einschließlich der öffentlichen Konstitution, Repräsentation und Evaluation eigen- und fremdkultureller Verhältnisse. Medien sind nicht nur Teil der Kultur, sie generieren selbst (inter-)kulturelle Prozesse, indem sie beispielsweise durch die Auswahl der Themen und die in die Darstellung und Diskussion eingeschriebenen Wissenselemente und €šIdeologien’ Einfluss nehmen auf die Einschätzung eigener und fremder Kultur. In diesem Forschungsprojekt werden spezifische Medienprodukte und –formate untersucht hinsichtlich des sie umgebenden kulturellen Kontextes, der (inter-) kulturellen Einflüsse auf die Medienproduktion und –rezeption sowie der sozialen Funktionen medialer Selbst- und Fremdbilder in verschiedenen kulturellen Gemeinschaften.

PROJEKTLEITUNG
Jürgen E. Müller

FÖRDERNDE INSTITUTIONEN

PROJEKTLAUFZEIT
2004-2010

___________________


KULTUR DER DIGITALEN MEDIEN

Die so genannten „Digitalen Medien“ eröffnen neue Möglichkeiten medialer Repräsentation, Rezeption und Interaktion. Es stellt sich beispielsweise die Frage, welcher kulturelle Raum sich im Internet konstituiert, ob man überhaupt von einer spezifischen Netzkultur sprechen kann und wie sich eine solche computervermittelte Kommunikation auf die Konstruktion sozialer und kultureller Identität auswirkt. Des Weiteren gilt es die gesellschaftliche und soziale Funktion, Relevanz und Akzeptanz bestimmter digitaler Formen, Formate und Anwendungsfelder, etwas so genannte Multi User Domains, die Interaktion zwischen €šSubjekt’, Hart- und Software in spezifischen sozialen und kulturellen Kontexte sowie verschiedene (inter-)kulturelle Umgangsformen mit neuen digitalen Medien zu untersuchen. Dieses Projekt wird in Kooperation mit Kollegen an der Hanyang Universität Seoul, und der University for Applied Sciences, Breda, NL durchgeführt. Kooperationen mit Kolleginnen und Kollegen der Rechts-, und Informatikwissenschaften an der Universität Bayreuth sind in Vorbereitung

FÖRDERNDE INSTITUTIONEN

PROJEKTLAUFZEIT
2006-2010

___________________

CAMPUS-TV: MEDIENPRAXIS UND MEDIENTHEORIE
Das Projekt Campus-TV beschreitet nicht allein auf dem Gebiet der Kooperation zwischen Hochschule und Fernsehsender (TV-Oberfranken) Neuland, sondern es bildet zugleich auch die Plattform für eine wissenschaftliche Reflexion und Erforschung medialen Handelns. Damit zeichnet es sich durch eine enge Verknüpfung von praktischen mit medientheoretischen Aspekten aus. Die Methoden der Cultural Studies dienen als Forschungsachsen für die Rekonstruktion der kulturellen Funktionen von Campus-TV.

PROJEKTLEITUNG
Jürgen E. Müller

PROJEKTLAUFZEIT
ab 12/2003 – unbefristet

FÖRDERNDE INSTITUTIONEN
Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst
Universität Bayreuth