Die Analyse und Bewertung formaler Kategorien digitaler Spiele steht bereits seit den Anfängen der Digital Game Studies im Fokus des Interesses. Vornehmlich interessiert uns dabei die Verknüpfung von Regelhaftigkeit und Erzählung im Sinne einer prozeduralen Ästhetik. Allerdings werden aufgrund der zunehmenden medialen Eigenständigkeit digitaler Spiele auch Bezüge zu anderen kulturspezifischen Darstellungstraditionen und Medienformaten immer wichtiger. Als Gegenstandsbereich wird dabei speziell die Independent-Games-Szene fokussiert, nicht zuletzt da Independent-Spiele wie PassageThe Path oder auch Braid durch die Lust der Entwickler an formalen und/oder inhaltlichen Experimenten analytisch besonders fruchtbar sind und gleichzeitig einen Blick in die (mögliche) Zukunft des Mediums (Computer-)Spiel erlauben.

Veröffentlichungen zum Thema

  • Werning, Stefan (2007): “Kuma\War“ und “America’s Army“ In: Friedrich von Borries et al. Space Time Play. Computer Games, Architecture and Urbanism  Birkhäuser, 2007: 434f.,436f
  • Werning, Stefan (2007): “€˜Translating Narrative into Code’ – Thoughts on a Technology-Centric Model of Digital Games as Programmable Media“ Eludamos 1:1, 2007

 

Vorträge zum Thema

  • Werning, Stefan (2011): “Zur Übertragbarkeit filmklanganalytischer Zugänge auf das Sounddesign in digitalen Spielen“. Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung Ars Acustica an der Universität Bayreuth (21.06.2011)