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Interfacedesign

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Interfacedesign

Interfacedesign ist die Kombination von physischen Interfaces und ihrer digitalen Verarbeitung. Sensoren z.B. für Druck, Helligkeit, Lautstärke, Farbe, Entfernung oder die Lage im Raum werden mit einem Computer oder mit einem Mikrocontroller verbunden. Dort werden sie von einem Programm bzw. direkt im Spiel verarbeitet. Auf Grundlage der Ergebnisse können anschließend Aktoren angesteuert, z.B. Motoren, Servos, Lichter oder Lautsprecher. Damit wird die Konzeption und Realisierung grundlegend neuer Spielkonzepte möglich. Die Plattformen der Wahl sind Arduino, insbesondere der Arduino Leonardo, der am Rechner als Tastatur oder Maus angeschlossen werden kann, sowie der Arduino Esplora, der direkt als GameController auftritt. Darüber hinaus experimentieren wir mit der Kinect, die insbesonder mit Processing auch für Programmieranfänger einfach zugänglich ist.

Physical Computing bedeutet, dass der Computer Informationen über den Zustand seiner Umwelt erhält und in diese eingreifen kann. Neben der Gestaltung neuartiger Interfaces kann dies auch für interaktive Installationen oder Medientechnik verwendet werden. 

Kompetenzen

In den letzten Jahren hat sich die Arduino-Plattform als offene, einfach zu bedienende und kostengünstige Lösung etabliert. Dennoch erfordern Interfacedesign und Physical Computing eine Fülle von Kompetenzen (nach Dan Saffer)

arduino


Während manche dieser Kenntnisse im Rahmen der Gestaltung von Prototypen sehr elementar gehalten werden können – ohne visuelle, akustische oder handwerkliche Kompetenzen sieht das Produkt unfertig aus, es lassen sich aber die grundlegenden Interaktionen testen – benötigen andere mehr Aufmerksamkeit und spezielles Training. Dafür bieten wir spezielle Lehrveranstaltungen an, in denen die Eingabe, Verarbeitung und Ausgabe besprochen und geübt wird.

  1. Zumindest die Grundlagen der Elektronik sollten bekannt sein, d.h. was Spannung und Stromstärke sind und wie sie mit Sensoren beeinflusst werden.
  2. Auf Aktoren-Seite sind Grundlagen der Mechanik unverzichtbar, wie Kräfte frei gesetzt und ineinander umgewandelt werden.
  3. Zur Verarbeitung der Sensordaten und zur Ansteuerung der Aktoren müssen Algorithmen geschrieben werden, was zumindest grundlegende Kenntnisse der Programmierung voraussetzt.
  4. Die sinnvolle Kombination von Sensoren und Aktoren setzt Kenntnisse im Interaktionsdesign voraus.
  5. Die grafische Ausgabe erfordert Grundlagen der visuellen Gestaltung.
  6. Eine akustische Ausgabe benötigt Kenntnisse im Sound Design.
  7. Und zu guter letzt braucht es noch Grundkenntnisse im Produktdesign, um die Behältnisse zu gestalten, in denen die Interfaces untergebracht sind.

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