Informatik im Kontext (IniK)

Informatik im Kontext (IniK) ist ein Unterrichtskonzept, das darauf zielt, Schülerinnen und Schüler stärker in ihrer Lebenswelt abzuholen und so für die Gestaltung von Informatiksystemen zu sensibilisieren, die unser Leben in einer Wissensgesellschaft zunehmend prägen. Vorbilder des Projekts waren zunächst die Kontext-Projekte in den Naturwissenschaften Chemie im Kontext, Physik im Kontext und Biologie im Kontext, inzwischen hat es jedoch an individuellem Profil gewonnen.

Das IniK-Konzept fordert die Beachtung folgender drei Prinzipien für eine moderne Gestaltung von Informatikunterricht:

  1. Kontextorientierter Informatikunterricht orientiert sich an für die Schülerinnen und Schüler bedeutsamen Kontexten aus der Lebenswelt.
  2. Kontextorientierter Informatikunterricht orientiert sich an den 2008 als Empfehlung der Gesellschaft für Informatik veröffentlichten Bildungsstandards für den Informatikunterricht.
  3. Kontextorientierter Informatikunterricht bietet dem konstruktivistischen Lernansatz folgend eine Vielfalt schüleraktivierender und kooperativer Methoden.

Informatik im Kontext ist damit ein spannendes Projekt, bei dem das Bildungspotenzial des Informatikunterrichts stärker als bislang zur Geltung kommt. Es liegt an uns, dieses Verpsrechen zu erfüllen. Und an Ihnen: Wenn Sie Anregungen, Vorschläge oder Kritik haben, wenn Sie einen Entwurf getestet haben und darüber berichten möchten, nehmen Sie Kontakt mit uns auf und wir werden uns bemühen, sie in unsere Planung aufzunehmen und angemessen umzusetzen.

Das IniK-Konzept wurde erstmals auf der INFOS 2009 von Jochen Koubek, Carsten Schulte, Peter Schulze und Helmut Witten ausführlich beschrieben:
Informatik im Kontext. Ein integratives Unterrichtskonzept für den Informatikunterricht
2011 veröffentlichten Ira Diethelm, Jochen Koubek und Helmut Witten einen Artikel in der LOG IN 168/170, der unter anderem die bisherige Entwicklung des Projekts zusammenfasst:
IniK – Informatik im Kontext, Entwicklungen, Merkmale und Perspektiven